steueroptimierte Weihnachtsgeschenke

Anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes kommen viele Arbeitnehmer und Kunden in den Genuss von Unternehmen beschenkt zu werden.

Dabei gilt es einiges zu beachten:

Zu bestimmten Anlässen empfangene Sachbezüge  – und somit auch z.B. Weihnachtsgeschenke, die der Arbeitgeber an die Mitarbeiter verschenkt – sind  bis 186,- Euro pro Jahr beim Mitarbeiter steuerfrei, das heißt dieser muss dafür keine Lohnsteuer oder Sozialversicherung bezahlen. Die Zuwendung darf allerdings nicht in Bargeld bestehen und sollte für die Steuerfreiheit auch an alle Mitarbeiter ergehen – sie darf nicht nur eine „Belohnung“ für einzelne Mitarbeiter darstellen. Vorsicht: Für das Geschenk muss der Unternehmer Umsatzsteuer entrichten, außer es handelt sich bloß um kleine Aufmerksamkeiten wie zum Beispiel CDs. Für Geschenke besteht nämlich im Regelfall kein Vorsteuerabzug. Oftmals wird übersehen, dass auch Sachgeschenke aus anderem Anlass (zB Geburtstagsgeschenke) in die Grenze einzurechnen sind. Handelt es sich um Sachgeschenke für Dienst- oder Firmenjubiläum sind diese Geschenke in der Freigrenze nicht zu berücksichtigen.

WICHTIG: Steuerfrei sind nur Sachzuwendungen. Geldzuwendungen sind steuerpflichtig!

Unter Sachzuwendungen versteht man auch Gutscheine und Goldmünzen (der Goldwert sollte hier im Vordergrund stehen).

Auch Betriebsveranstaltungen und somit z.B. Weihnachtsfeiern sind bis zu 365,- Euro pro Arbeitnehmer und Jahr bei diesem steuerfrei. Ein steuerpflichtiger Mehrbetrag wäre als Arbeitslohn zu versteuern.

Achtung: Die zuvor beschriebenen Werte gelten jeweils als Summen des gesamten Jahres.

Die Geschenke stellen Betriebsausgaben beim Arbeitgeber dar.

Weihnachtsgeschenke an Kunden können nur dann als Betriebsausgabe abgesetzt werden, wenn die geschenkten Gegenstände z.B. durch aufgedruckte Logos oder Firmeninformationen beim Kunden eine Werbewirkung erzielen und somit als Werbeaufwand gelten.

Auch die Geschenke an Kunden unterliegen prinzipiell der Umsatzsteuer, sofern die Summe der an einen Empfänger in einem Jahr ergehenden Geschenke höher als  40 Euro ist, wobei geringwertige Zuwendungen wie Kugelschreiber etc. dabei nicht eingerechnet werden müssen. Außerdem muss ein Vorsteuerabzug möglich gewesen sein.

5 Oktober 2022

2 Jahre Pfeilgrau-Netzwerk

Das Pfeilgrau-Netzwerk ist ein Verbund von drei niederösterreichischen Steuerberatungskanzleien, dem unsere Kanzlei seit 2020 angehört. Initiator des Netzwerks ist die Pfeilgrau Steuerberatung GmbH mit Niederlassungen in Bad Vöslau und Baden, südlich von Wien. Schwerpunkte des Netzwerks sind Prozessoptimierung, Digitalisierung, Qualitätsmanagement und Fortbildung der rund 60 Mitarbeiter:innen des Netzwerks, die in den Bereichen Steuerberatung, Buchhaltung, Personalverrechnung […]

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14 September 2022

Investitionsfreibetrag 2023

Ab 2023 wird der Investitionsfreibetrag wieder eingeführt. Er steht allen betrieblichen Einkunftsarten zu und ist auf keine Rechtsform eingeschränkt. Der Investitionsfreibetrag steht nicht zu, wenn der Gewinn pauschal ermittelt wird. Er wirkt wie eine zusätzliche Betriebsausgabe im Jahr der Anschaffung (oder Herstellung) eines neuen Wirtschaftsgutes. Die Absetzung für Abnutzung (Abschreibung) wird durch den Investitionsfreibetrag nicht […]

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